Full Body Mapping mit dem Canfield IntelliStudio 3 (aktuelle Gerätegeneration): standardisierte Ganzkörperfotografie plus KI-gestützte Detailanalyse.
Überblick
Auf einen Blick
Untersuchungsdauer | ca. 20 Min. |
Schmerzen | keine |
Kosten | 180 € als Selbstzahlerleistung, einzelne Krankenkassen übernehmen die Kosten · privat nach GOÄ |
Empfohlen bei | vielen/auffälligen Muttermalen, Risikoprofil |
Intervall | meist jährlich, individuell festgelegt |
Verhältnis zum Screening | Ergänzung, kein Ersatz |
Hintergrund
Warum digitale Dokumentation?
Bei vielen Muttermalen ist der Vergleich über Jahre der entscheidende Punkt: Ob ein Muttermal gewachsen ist oder sich verändert hat, lässt sich aus der Erinnerung nicht sicher beurteilen. Das Canfield IntelliStudio 3 dokumentiert den Befund und macht Veränderungen über die Zeit vergleichbar. Die KI-gestützte Auswertung liefert eine zusätzliche datenbasierte Einschätzung; die Entscheidung treffe ich.
Grundlagen
Was ist Full Body Mapping?
Standardisierte Ganzkörperaufnahmen dokumentieren die Position jedes Muttermals. Auffällige Muttermale fotografieren wir zusätzlich mit dem Auflichtmikroskop (Dermatoskop) und werten sie KI-gestützt aus. Bei jeder Folgeuntersuchung erkennt das System neue oder veränderte Muttermale automatisch. So fallen Veränderungen auf, bevor sie mit bloßem Auge deutlich sichtbar sind.
Technik
Das Gerät: Canfield IntelliStudio 3
In der Praxis kommt das IntelliStudio 3 von Canfield Scientific zum Einsatz, ein System für die digitale Ganzkörperfotografie und die Verlaufsdokumentation von Muttermalen.
Was das für Sie bedeutet:
Das System erfasst Ihre Haut vollständig – mit automatisierten, standardisierten Ganzkörperaufnahmen, immer aus denselben Positionen und mit derselben Beleuchtung. Nur so sind Bilder über Jahre wirklich vergleichbar.
Kein Befund geht verloren. Das System erkennt beim Folgetermin automatisch, welches Muttermal neu ist oder sich verändert hat.
Die KI unterstützt. Die Analysesoftware bewertet auffällige Muttermale datenbasiert; die Entscheidung treffe ich.
Eignung
Für wen ist die Analyse sinnvoll?
Die Analyse ist sinnvoll bei vielen oder atypischen Muttermalen, bei Hautkrebs in der Eigen- oder Familiengeschichte, bei hellem Hauttyp, nach starker Sonnenbelastung in der Vorgeschichte und für alle, die Veränderungen über Jahre objektiv vergleichen lassen möchten. Basis bleibt immer das ärztliche Screening.
Ihr Termin
Ablauf
Ganzkörperfotografie
Wir fotografieren Ihre gesamte Haut im standardisierten Verfahren.
Digitale Dermatoskopie
Auffällige Muttermale nehmen wir zusätzlich mit dem Auflichtmikroskop auf.
KI-Analyse
Die Software wertet die Aufnahmen aus und liefert eine objektive Beurteilung.
Ärztliche Beurteilung
Ich beurteile die Befunde abschließend und bespreche die Ergebnisse mit Ihnen.
Verlaufskontrolle
Beim Folgetermin vergleicht das System automatisch mit den Voraufnahmen.
Kosten
Die digitale Muttermalanalyse kostet 180 € als Selbstzahlerleistung. Bei Privatversicherten wird nach der GOÄ abgerechnet.
Einzelne gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Untersuchung, teilweise einmal jährlich und ohne Altersgrenze. Welche das sind, ändert sich von Jahr zu Jahr. Nennen Sie uns bei der Terminbuchung Ihre Krankenkasse, dann sehen wir vor dem Termin für Sie nach.
Terminbuchung
In Doctolib finden Sie die Untersuchung unter „Allgemeine Dermatologie“ als „Digitale Muttermalanalyse / Digitale Hautkrebsvorsorge“.
Kein Termin im Online-Kalender frei?
Rufen Sie uns an unter 040 / 53 90 99 30 oder schreiben Sie an info@derma-doro.de. Wir halten Termine frei, die online nicht buchbar sind.
Jedes Muttermal im Verlauf verglichen. Jedes Muttermal im Verlauf verglichen.
Digitale Muttermalanalyse
Häufige Fragen
Ersetzt das Mapping das ärztliche Screening?
Nein, das Mapping ergänzt das Screening. Die ärztliche Untersuchung bleibt die Grundlage. Das Mapping macht Verläufe objektiv vergleichbar.
Wie zuverlässig ist die KI?
Sie ist auf großen dermatoskopischen Bilddatenbanken trainiert und liefert eine wertvolle Bewertung. Entscheidend bleibt meine fachärztliche Beurteilung.
Wie oft sollte das Mapping wiederholt werden?
Je nach Risikoprofil empfehle ich das Mapping meist jährlich; so entsteht eine lückenlose Verlaufsdokumentation.
Zahlt die Krankenkasse die Untersuchung?
In der Regel nicht: Es ist eine Selbstzahler- oder Privatleistung. Einzelne Krankenkassen beteiligen sich freiwillig, dazu geben wir Ihnen gern Auskunft. Das gesetzliche Screening ab 35 Jahren bleibt davon unberührt.
Ist das dasselbe wie ein FotoFinder?
Das Prinzip ist vergleichbar: FotoFinder und das Canfield IntelliStudio gehören beide zur Klasse der professionellen Ganzkörper-Mapping-Systeme. Wir arbeiten mit dem IntelliStudio 3 von Canfield in der aktuellen Gerätegeneration. Canfield ist auf medizinische Bildgebung spezialisiert; die Systeme werden auch in klinischen Studien eingesetzt. Wenn Sie „FotoFinder in Hamburg“ gesucht haben: Es ist dieselbe Art von Untersuchung.
Weitere Themen
Dermatologie · Hautkrebsvorsorge · Operative Eingriffe
Medizinisch geprüft von Dr. med. Annika Momkvist-Uzunoğlu · Stand 23.08.2026