Dr. Annika Momkvist-Uzunoğlu

Pigmentflecken im Gesicht: Was hilft?

Lesedauer: 1 min

Pigmentflecken entstehen durch UV-Licht, Hormone oder Entzündungen. Je nach Typ helfen Laser, medizinische Peelings oder Wirkstoff-Cremes. Die richtige Diagnose vorab entscheidet über den Erfolg.

Welche Arten unterscheide ich?

Altersflecken sind UV-bedingt und lassen sich gut lasern. Ein Melasma ist eine hormonell bedingte, großflächige Verfärbung. Postentzündliche Flecken entstehen nach Akne oder kleinen Verletzungen und bilden sich oft von selbst zurück.

Warum ist die Diagnose so wichtig?

Die Therapien sind gegensätzlich: Was den Altersfleck entfernt, kann ein Melasma verstärken. Und selten verbirgt sich hinter einem „Fleck“ etwas Kontrollbedürftiges. Auch deshalb sehe ich mir jede Stelle vor einer Behandlung an.

Was kann ich selbst tun?

Tragen Sie täglich LSF 50+ auf. Ohne UV-Schutz ist jede Behandlung vergebens. Wirkstoffe wie Thiamidol, Vitamin C, Niacinamid oder Retinoide unterstützen, ersetzen aber keine Behandlung.

Weiter zur Behandlung

Pigment- und Altersflecken · Hautkrebsvorsorge

Quellen

Krebsinformationsdienst des DKFZ zu UV-Schutz und Hautveränderungen: https://www.krebsinformationsdienst.de/krebs-vorbeugen/krebsrisiko-uv-strahlung · Patienteninformation der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft: https://www.derma.de/patienten/

Medizinisch geprüft von Dr. med. Annika Momkvist-Uzunoğlu · Stand 23.08.2026